Erdbeben

San Francisco in ruis

Das Foto des Luftbildpioniers George R. Lawrence dokumentiert die Zerstörung nach dem Erdbeben vom 18. April 1906, das mit einer Magnitude von 8,4 Richter (die Richterskala ist eigentlich auf 6,5 begrenzt) kaum einen Stein auf dem anderen gelassen hatte.

Noch heute beeindruckend

Mit der Entwicklung des Rollfilms wurde Fotografie massentauglich und das Erbeben von San Francisco zur ersten vielfach dokumentierten Naturkatastrophe. Aber das sechs Wochen nach dem Beben mit einer an einem Drachen befestigten Kamera aufgenommene Foto, sticht aus der Masse hervor und fasziniert noch heute.

Perspektivwechsel

Die noch Tage zuvor pulsierende Stadt sieht aus wie ein gepflügtes Feld. Die Straßen gesäumt von Schutt. Die Sonne schickt ihre Strahlen hinter den Wolken hervor und lässt das Wasser glitzern als würde sie einen Neubegin ankündigen wollen. Die ungewöhnlichen Perspektive, die das ganze Ausmaß der Katastrophe eindrücklich einfängt, trägt ihren Teil zur Stimmung bei.

Auch wenn es nicht immer hoch hinaus gehen kann, sollte man jede Gelegenheit nutzen die Perspektive zu wechseln. So entstehen die spannendsten Fotos.

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